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Erinnerungsschmuck: Ein bleibendes Andenken
Erinnerungsschmuck ermöglicht es, einen geliebten Menschen ganz nah bei sich zu tragen. Ob Schmuck aus Asche, mit Haaren oder Fingerabdruck — die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Erinnerungen selbst.
Das Wichtigste in Kürze
Was ist Erinnerungsschmuck?
Erinnerungsschmuck (auch Gedenkschmuck oder Memorial Jewelry) ist Schmuck, der eine physische Verbindung zum Verstorbenen herstellt. Anders als ein Foto oder eine Urne kann Erinnerungsschmuck täglich getragen werden und begleitet die Trauernden durch den Alltag.
Arten von Erinnerungsschmuck
Schmuck aus Asche ist die bekannteste Form: Ein kleiner Teil der Kremationsasche wird in einen Anhänger, Ring oder ein Armband eingearbeitet. Bei Schmuck mit Haaren werden Haare des Verstorbenen in Glas oder Kunstharz eingebettet. Fingerabdruck-Schmuck verewigt den einzigartigen Fingerabdruck als Gravur auf einem Anhänger. Auch Asche-Diamanten sind möglich: Aus dem Kohlenstoff der Kremationsasche wird ein synthetischer Diamant gepresst — ein Prozess der mehrere Wochen dauert und ab ca. 3.000 € kostet.
Materialien und Preise
Einfache Anhänger aus Edelstahl beginnen bei ca. 30–50 €. Silberschmuck mit eingearbeiteter Asche liegt bei 80–200 €. Goldschmuck oder individuell angefertigte Stücke kosten 200–500 €. Asche-Diamanten beginnen bei ca. 3.000 € je nach Größe und Schliff.
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Erinnerungsschmuck & Asche-Anhänger
Handgefertigte Anhänger und Medaillons, die eine kleine Menge Asche oder eine Haarlocke sicher aufbewahren — ein tröstliches Andenken für jeden Tag.
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Erinnerungsschmuck erhalten Sie bei spezialisierten Anbietern wie Algordanza (Asche-Diamanten), Mevisto oder Heart In Diamond. Viele Bestattungsinstitute vermitteln ebenfalls an seriöse Schmuckhersteller und begleiten den gesamten Prozess — von der Ascheentnahme bis zum fertigen Schmuckstück. Achten Sie bei der Auswahl auf zertifizierte Anbieter mit transparenter Preisgestaltung und nachvollziehbarem Herstellungsprozess.
Alternativ bieten Plattformen wie Amazon und Etsy eine breite Auswahl an vorgefertigtem Gedenkschmuck — besonders Asche-Anhänger und Medaillons aus Edelstahl oder Silber sind dort ab ca. 30 € erhältlich. Für individuell angefertigten Schmuck empfiehlt sich jedoch der direkte Kontakt zu einem Fachbetrieb.
Rechtliches: Darf man Asche behalten?
In Deutschland unterliegt Kremationsasche dem Friedhofszwang — sie muss auf einem Friedhof oder einem zugelassenen Bestattungsplatz beigesetzt werden. Allerdings darf ein kleiner Teil der Asche für Erinnerungsschmuck entnommen werden. Dies ist inzwischen in den meisten Bundesländern gängige Praxis, sollte aber vorab mit dem Krematorium abgesprochen werden. In Bremen ist die Aufbewahrung zu Hause seit 2015 sogar offiziell erlaubt.
Tipp: Vorab mit dem Krematorium sprechen
Informieren Sie das Krematorium vor der Einäscherung über Ihren Wunsch nach Erinnerungsschmuck. So kann eine kleine Menge Asche für Sie separiert werden. Seriöse Schmuck-Anbieter unterstützen Sie bei diesem Prozess.
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Erinnerungs-Medaillons mit Fotofach
Medaillons zum Öffnen mit Platz für ein Foto — tragen Sie Ihre liebste Erinnerung immer bei sich.
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Erinnerungsschmuck ist für jeden geeignet, der eine persönliche, tragbare Erinnerung an einen Verstorbenen wünscht. Besonders beliebt ist er bei Menschen, die keinen festen Grabplatz besuchen können (z.B. nach Seebestattung oder anonymer Bestattung), die den Verstorbenen im Alltag nah bei sich spüren möchten oder die ein einzigartiges Andenken statt klassischer Grabstätte bevorzugen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Erinnerungsschmuck aus Asche?
Erinnerungsschmuck (auch Gedenkschmuck oder Memorial Jewelry) ist Schmuck, der eine physische Verbindung zum Verstorbenen herstellt. Dazu gehören Anhänger mit Asche, Medaillons mit Haaren, Fingerabdruck-Gravuren und Asche-Diamanten.
Was kostet Erinnerungsschmuck?
Einfache Edelstahl-Anhänger gibt es ab 30–50 Euro, Silberschmuck mit Asche kostet 80–200 Euro, Goldschmuck 200–500 Euro. Asche-Diamanten beginnen bei ca. 3.000 Euro je nach Größe und Schliff.
Darf man Asche für Schmuck verwenden?
In Deutschland unterliegt Kremationsasche dem Friedhofszwang, jedoch darf ein kleiner Teil der Asche für Erinnerungsschmuck entnommen werden. Dies ist in den meisten Bundesländern gängige Praxis und sollte vorab mit dem Krematorium abgesprochen werden.
Welche Arten von Erinnerungsschmuck gibt es?
Es gibt Schmuck aus Asche (Anhänger, Ringe, Armbänder), Schmuck mit eingebetteten Haaren, Fingerabdruck-Schmuck mit graviertem Abdruck sowie Asche-Diamanten, die aus dem Kohlenstoff der Kremationsasche gepresst werden.
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