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Sterbegeldversicherung Test 2026: Die besten Anbieter im Vergleich

Vergleich von Sterbegeldversicherungen

Bestattungskosten in Deutschland liegen im Durchschnitt zwischen EUR 3.000 und EUR 10.000. Für viele Familien ist das eine enorme finanzielle Belastung. Eine Sterbegeldversicherung deckt diese Kosten ab — ohne Risiko oder Aufwand. Unser Test 2026 zeigt, welche Anbieter am besten sind und für wen die Versicherung sinnvoll ist.

Inhalt

Das Wichtigste in Kürze

  • Testsieger: DELA — bester Kundenservice, breite Altersacceptance
  • Günstigster Anbieter: SOLIDAR — ab ca. 14 EUR/Monat (Alter 60, 10.000 EUR Summe)
  • Versicherungssumme: Typisch 5.000–25.000 EUR
  • Wartezeit: Bei den meisten Anbietern 4 Wochen
  • Ohne Gesundheitsprüfung: DELA (ab 45 J.) und SOLIDAR möglich

Vorteile

  • Garantierte Auszahlung im Todesfall — Angehörige sind finanziell abgesichert
  • Oft ohne Gesundheitsprüfung abschließbar (z. B. DELA ab 45 J.)
  • Beiträge bleiben über die gesamte Laufzeit stabil
  • Vor Sozialamtszugriff geschützt — Schonvermögen bei Bedürftigkeit

Nachteile

  • Wartezeiten von bis zu 36 Monaten bei manchen Anbietern
  • Eingezahlte Beiträge können die Versicherungssumme übersteigen
  • Kündigung oft mit Verlust — Rückkaufswert unter Einzahlungen
  • Später Einstieg (ab 70+) macht die Versicherung deutlich teurer

Warum wurde das Sterbegeld 2004 abgeschafft?

Bis 2004 zahlten die gesetzlichen Krankenkassen Sterbegeld — meist EUR 500 bis EUR 750. Dieser Betrag sollte die Bestattungskosten teilweise decken.

Im Zuge von Kosteneinsparungen schaffte die Regierung das Sterbegeld ab. Grund: Der Bürger sollte stärker selbst vorsorgen. Seitdem müssen Angehörige die Bestattungskosten selbst tragen — es sei denn, sie haben eine private Sterbegeldversicherung abgeschlossen oder einen Bestattungsvorsorgevertrag abgeschlossen.

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6 Anbieter im Vergleich getestet — von DELA bis Nürnberger

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Was ist eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung ist eine Kapitalversicherung, die nach dem Tod des Versicherten einen vereinbarten Betrag auszahlt. Typische Versicherungssummen liegen zwischen EUR 5.000 und EUR 20.000.

Funktionsweise:

  • Der Versicherte zahlt monatliche Beiträge (z.B. EUR 15–30).
  • Im Todesfall zahlt die Versicherung die volle Versicherungssumme an den Begünstigten.
  • Die Auszahlung erfolgt schnell (meist innerhalb von 2–4 Wochen).
  • Das Geld kann für beliebige Zwecke verwendet werden — nicht nur für die Bestattung.

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Tipp

Vergleichen Sie immer mindestens 3 Anbieter, bevor Sie eine Sterbegeldversicherung abschließen. Achten Sie besonders auf die Wartezeit und die Beitragsentwicklung im Alter.

Vergleichskriterien: Worauf kommt es an?

1. Versicherungssumme

Typische Höhe: EUR 10.000–15.000. Das deckt die meisten Bestattungskosten ab. Männer können höher versichern (bis EUR 25.000), wenn Risiken wie große Familie vorhanden sind.

2. Wartezeit

Die meisten Versicherungen haben eine Wartezeit von 4 Wochen. Das bedeutet: Stirbt der Versicherte in der ersten Woche nach Abschluss, wird nur die gezahlte Prämie zurückerstattet. Dies ist eine Überprüfung gegen Missbrauch.

3. Gesundheitsprüfung

Manche Versicherer haben Gesundheitsfragen, andere nicht. Ohne Gesundheitsprüfung: DELA (ab 45 Jahren), SOLIDAR (gewisse Alter). Mit Gesundheitsprüfung: Die meisten Anbieter. Dies kann für ältere oder kranke Menschen problematisch sein.

4. Dynamik / Anhängerschaft

Einige Versicherer bieten jährliche Erhöhungen der Versicherungssumme (z.B. 2% pro Jahr), ohne dass die Prämien signifikant ansteigen. Dies ist vorteilhaft gegenüber Inflation.

5. Überüberschussbeteiligung

Gewinn-partizipation: Der Versicherte erhält am Ende Gewinnbeteiligungen der Versicherung. Dies ist bei etablierten Anbietern wie Die Bayerische und ERGO üblich.

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Top-Anbieter 2026

1. DELA — Testsieger für Kundenservice

Besonderheiten: Spezialisiert auf Sterbegeldversicherung, breite Altersacceptance (ab 18 bis 85 Jahren), einfache Antragstellung ohne aufwendige Gesundheitsprüfung (ab 45 J.).

Versicherungssumme: EUR 3.000–25.000. Monatsbeitrag: ca. EUR 15–35 (Alter 60 J., EUR 10.000 Summe)

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2. Monuta (jetzt DELA-Tochter, 2024 Übernahme)

Besonderheiten: Früher eigenständig, jetzt unter DELA-Däche. Weiterhin mit eigenem Tarif und Kundenstamm. Guter Kundenservice, breite Altersacceptance.

Tipp: DELA und Monuta sind heute gleichwertig. Monuta behält aber eigenen Namen für Kundentreue.

3. SOLIDAR — Günstigste Prämien

Besonderheiten: Preiswert, ohne Gesundheitsprüfung (bis bestimmtes Alter), schnelle Bearbeitung. Gut für jüngere und mittelalte Menschen.

Versicherungssumme: EUR 1.000–20.000. Monatsbeitrag: ca. EUR 10–20 (Age 60, EUR 10.000)

4. Die Bayerische — Traditioneller Anbieter

Besonderheiten: Etablierte Versicherung seit über 100 Jahren. Solide, aber etwas teurer. Gute Überschussbeteiligung. Geschäftliche Sicherheit.

Monatsbeitrag: ca. EUR 18–35

5. ERGO — Großkonzern mit Vielfalt

Besonderheiten: Teil der Munich Re (Münchener Rück). Breites Angebot (von günstig bis Premium). Gute Beratung. Überschussbeteiligung.

Monatsbeitrag: ca. EUR 15–40

6. Nürnberger — Regionale Stärke

Besonderheiten: Besonders beliebt in Bayern und Süddeutschland. Gute Service-Zenträn. Mit Gesundheitsprüfung.

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Vergleichstabelle der Top 5 Anbieter

Anbieter Wartezeit Max. Summe Prämie (60J.) Dynamik
DELA 4 Wochen EUR 25.000 ca. EUR 22 Ja, 2%
Monuta 4 Wochen EUR 20.000 ca. EUR 20 Ja
SOLIDAR 4 Wochen EUR 20.000 ca. EUR 14 Nein
Die Bayerische 4 Wochen EUR 20.000 ca. EUR 25 Ja, Überschuss
ERGO 4 Wochen EUR 25.000 ca. EUR 24 Ja, Überschuss

Angaben ohne Gewähr — Preise ändern sich. Stand 2026. Kontaktieren Sie die Versicherer für aktuelle Tarife.

Tipp: Früh abschließen spart Geld

Je jünger Sie beim Versicherungsbeitritt sind, desto niedriger die monatliche Prämie. Ein 40-Jähriger zahlt nur ca. 6–8 EUR/Monat für 10.000 EUR Versicherungssumme — ein 70-Jähriger hingegen 35–50 EUR.

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Wer sollte eine Sterbegeldversicherung abschließen?

Sehr sinnvoll für:

  • Alle Menschen ab 50 Jahren — die Prämien sind noch erträglich. Lesen Sie auch unseren Bestattungsvorsorge-Ratgeber.
  • Menschen mit geringen Ersparnissen — um die Familie zu schützen.
  • Freiberufler und Selbstständige — ohne betriebliche Altersversorgung.
  • Alleinerziehende — zur Absicherung der Kinder.

Weniger sinnvoll: Gesunde Menschen unter 40 mit großen Ersparnissen können auch durch Sparpläne (Tagesgeld) vorsorgen.

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Alternativen zur Sterbegeldversicherung

1. Bestattungsvorsorgevertrag

Direkt beim Bestatter abgeschlossen. Versichert die Bestattungskosten zum heutigen Preis. Vorteil: Kostensicherheit. Nachteil: Geld ist gebunden.

2. Notfall-Tagesgeldkonto

Sparplan ohne Versicherung. Sie legen monatlich Geld beiseite (z.B. EUR 10.000 in 5 Jahren). Vorteil: Flexibilität, keine Wartezeit. Nachteil: Risiko des Todes vor Ansammlung.

3. Testament mit Kostenvorkehrungen

Im Testament angeben, dass bestimmte Personen oder die Erbschaft die Bestattungskosten tragen sollen. Nachteil: Im Erbfall oft strittig.

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Kosten nach Eintrittsalter (beispielhaft)

Monatliche Beiträge für EUR 10.000 Versicherungssumme, bei DELA:

  • Alter 40: ca. EUR 6–8/Monat
  • Alter 50: ca. EUR 10–12/Monat
  • Alter 60: ca. EUR 20–25/Monat
  • Alter 70: ca. EUR 35–50/Monat
  • Alter 80: ca. EUR 60–80/Monat

Die Prämien steigen mit dem Alter. Je jünger beim Eintritt, desto besser der Preis über die gesamte Versicherungsdauer.

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Häufige Fragen

Ist die Sterbegeldversicherung erbrechtlich geschützt?

Ja. Die Versicherungssumme kann speziell auf die Bestattung abgesichert sein und geht nicht in die Erbschaft ein. Das Geld kommt dem Begünstigten direkt zu.

Kann man mehrere Versicherungen abschließen?

Ja, aber es ist nicht sinnvoll. Mehrfachversicherung führt zu Prämienverschwendung. Eine Versicherung mit EUR 15.000 Summe ist meist ausreichend.

Zahlt die Versicherung auch bei Suizid?

Nein, in den meisten Fällen nicht. Die Polizze hat einen Ausschluss für Suizid in den ersten 5 Jahren. Nach 5 Jahren ist Suizid oft versichert.

Kann die Versicherung kündigen?

Nein (in Deutschland). Der Versicherer darf nicht kündigen. Nur der Versicherte kann kündigen.

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Häufige Fragen

Warum wurde das gesetzliche Sterbegeld abgeschafft?

Das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkasse wurde 2004 abgeschafft. Grund: Kosteneinsparung der Krankenkassen. Seitdem müssen Angehörige die Bestattungskosten selbst tragen oder eine private Versicherung abschließen.

Wie viel kostet eine Sterbegeldversicherung monatlich?

Monatliche Beiträge liegen typischerweise zwischen EUR 10–30 je nach Alter beim Eintritt, Versicherungssumme und Anbieter. Junge Menschen zahlen weniger, ältere Menschen mehr. Eine Leistung von EUR 10.000 kostet für 60-Jährige etwa EUR 20/Monat.

Gibt es Alternativen zur Sterbegeldversicherung?

Ja: Bestattungsvorsorgevertrag direkt beim Bestatter (bindet Kosten), Notfall-Tagesgeldkonto (Kapitalaufbau ohne Versicherung), Testament mit Kostenvorkehrungen. Die Sterbegeldversicherung ist aber für viele die sicherste Lösung.